Tunnelbögen für Ihr Hochbeet und die passende Befestigung
Stabile Unterkonstruktionen halten Schutznetze, Vliese und Folien auf Abstand zu den Pflanzen und sichern die Abdeckung gegen Wind.
Kurz gesagt
Tunnelbögen bilden das tragende Gerüst für einen Pflanztunnel auf dem Hochbeet. Sie halten Schutznetze, Gartenvlies oder Folien auf Abstand zu den Blättern, sodass Schädlinge keine Eier durch die Maschen legen können und das Gemüse ungehindert wächst. Mit abgestimmten Klammern und Befestigungen am Beetrahmen bleibt die Konstruktion auch bei Wind stabil.
Tunnelbögen verhindern, dass Netze, Vliese oder Folien direkt auf den Gemüsepflanzen aufliegen.
Zur Auswahl stehen einteilige Bögen aus kunststoffummanteltem Stahl oder steckbare Segmente aus Fiberglas und Kunststoff.
Klipps und Klemmen müssen im Durchmesser exakt zur Materialstärke der gewählten Bögen passen.
Ein Abstand von in der Regel 50 bis 80 Zentimetern zwischen den einzelnen Bögen verhindert das Durchhängen der Abdeckung.
Warum ein Pflanztunnel auf dem Hochbeet sinnvoll ist
Wer Schutznetze fürs Hochbeet oder Frostschutz & Aufsätze direkt und ohne Unterkonstruktion auf die Erde legt, stößt schnell an praktische Grenzen. Wachsende Pflanzen drücken das Gewebe nach oben, Blätter knicken ab und bei Regen drückt das Gewicht der nassen Abdeckung die Triebe zu Boden. Noch problematischer ist der direkte Kontakt bei Schädlingen: Liegt ein Netz direkt auf dem Blattwerk auf, legen Insekten wie der Kohlweißling ihre Eier einfach durch die Maschen hindurch auf der Pflanze ab.
Tunnelbögen lösen dieses Problem, indem sie einen gewölbten Rahmen über der Anbaufläche aufspannen. Die Bögen werden entweder direkt in das Substrat gesteckt oder mit Halterungen an der Innenseite der Hochbeetwand verschraubt. Welche Werkstoffe sich für welche Beetbreite eignen, zeigt unser Ratgeber Tunnelbögen im Vergleich: Metall, Fiberglas & Kunststoff.
Passende Produkte für Pflanztunnel und Befestigung
Tunnelbögen aus Stahl (6 Stück, 120 cm)
Geeignet für: Kompakte Hochbeete und niedrig wachsende Kulturen wie Salat, Radieschen oder Erdbeeren.
Diese einteiligen Stahlbögen dienen als Grundgerüst, um kleinere bis mittlere Pflanztunnel über dem Beet aufzuspannen.
Feste, einteilige Konstruktion ohne Steckverbindungen
Aus Stahl gefertigt für Formstabilität
Durch die Länge von 120 Zentimetern ist die Durchgangshöhe bei breiten Hochbeeten begrenzt
Befestigungsklammern für das Netz sind nicht im Lieferumfang enthalten
Geeignet für: Gärtner, die mehrere Segmente flexibel für unterschiedlich breite Hochbeete zusammenstecken möchten.
Ein steckbares System aus kunststoffummantelten Bögen, mit dem sich die Spannweite und Höhe des Tunnels über die Anzahl der gesteckten Segmente anpassen lässt.
Mit Kunststoff umwickelt zum Schutz vor Korrosion
Flexibel kombinierbare Einzelteile für verschiedene Beetbreiten
Steckverbindungen erfordern sorgfältigen Zusammenbau für ausreichende Stabilität
Im Gartenbereich kommen vor allem drei Bauweisen zum Einsatz: vorgebogene Einzelbügel aus verzinktem oder kunststoffbeschichtetem Stahl, biegsame Stäbe aus Fiberglas sowie leichte Rohre aus Kunststoff (meist PVC oder PP). Starre Metallbögen behalten ihre U-Form von selbst und lassen sich tief in die Erde drücken, während Fiberglasstäbe erst durch das Biegen unter Spannung ihre typische Kuppelform erhalten.
Eigenschaften gängiger Bauformen für Tunnelbögen und Befestigungen im Überblick
Komponente
Typische Ausführung
Wichtige Eigenschaft
Einsatzbereich
Stahlbögen (ummantelt)
Vorgebogene Einzelbügel oder Stecksegmente
Hohe Formstabilität, rostgeschützt durch Kunststoffmantel
Dauerhafte Pflanztunnel für Netze und schwerere Folien
Fiberglasstäbe
Biegsame Einzelstäbe oder Stecksets
Sehr elastisch, witterungsbeständig, steht unter Spannung
Breite Hochbeete mit variabler Spannweite
Kunststoffrohre
Hohlrohre aus PVC oder PE
Leicht, günstig, bei starker Sonne und Last biegsamer
Leichte Vogelschutznetze und dünnes Gartenvlies
Feder- und Rohrklammern
Kunststoff- oder Metallclips nach Durchmesser
Klemmen das Gewebe am Bogen fest
Sicherung beim Öffnen, Lüften und gegen Wind
Abdeckungen sturmsicher am Hochbeet befestigen
Ein stabiler Bogen nützt wenig, wenn der Wind unter das Gewebe greift oder Schädlinge am unteren Rand hineinkrabbeln. Für einen lückenlosen Schutz wird die Abdeckung sowohl an den Bögen selbst als auch am oberen Rand des Hochbeets fixiert. An den Stangen halten Rohrklammern das Material fest – das erleichtert auch die Pflege, da Sie das Netz zum Gießen einfach ein Stück nach oben schieben und festklemmen können.
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Fragen und Antworten
Wie funktionieren Tunnelbögen auf dem Hochbeet?
Tunnelbögen werden quer zur Längsseite in die Erde des Hochbeets gesteckt oder mit speziellen Haltern am Beetrahmen befestigt, sodass eine Reihe gleichmäßiger Bögen entsteht. Über dieses Gerüst spannen Sie anschließend ein Insektenschutznetz, ein Gartenvlies oder eine Folie und fixieren das Material mit Klammern an den Stäben sowie bündig am oberen Beetrand.
Welcher Abstand zwischen den Bögen ist sinnvoll?
In der Regel hat sich ein Abstand von etwa 50 bis 80 Zentimetern zwischen den einzelnen Tunnelbögen als zweckmäßig erwiesen. Stehen die Bögen weiter auseinander, hängt das Schutznetz oder die Folie vor allem bei Regen und Wind in der Mitte durch und drückt auf die Pflanzen.
Wie tief müssen Tunnelbögen in die Hochbeeterde gesteckt werden?
Da die lockere Erde im Hochbeet weniger Halt bietet als gewachsener Gartenboden, sollten die Enden der Bögen je nach Höhe des Tunnels mindestens 15 bis 25 Zentimeter tief im Substrat stecken. Bei starkem Wind oder sehr hohen Konstruktionen empfiehlt es sich, die Bögen zusätzlich mit Rohrschellen an der Innenseite der Hochbeetwand zu sichern.