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Was ist ein punktverschweißtes Drahtgitter und wofür eignet es sich am Hochbeet?

Aufbau, Formstabilität und der entscheidende Unterschied zu geflochtenem Sechseckgeflecht im physischen Pflanzenschutz.

Von Veröffentlicht am 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Ein punktverschweißtes Drahtgitter ist ein stabiles Metallgeflecht aus rechtwinklig gekreuzten Längs- und Querdrähten, die an jedem Kreuzungspunkt elektrisch miteinander verschweißt sind. Durch diese feste Verbindung entstehen quadratische Maschen, die sich auch bei starker Belastung oder beim Zuschneiden nicht verschieben. Am Hochbeet dient es vor allem als langlebige Barriere gegen Wühlmäuse und andere grabende Nager.

  • Längs- und Querdrähte sind an allen Kreuzungspunkten fest miteinander verschweißt.
  • Die quadratischen Maschen bleiben selbst beim Zuschneiden formstabil und ribbeln nicht auf.
  • Im Gegensatz zu einfachem Sechseckgeflecht können Nager einzelne Drähte nicht zur Seite drücken.

Herstellung und Eigenschaften

Ein punktverschweißtes Drahtgitter – im Gartenbedarf häufig als punktgeschweißter Volierendraht bezeichnet – besteht aus geraden Metalldrähten, die im rechten Winkel übereinanderliegen. An jeder Kontaktstelle werden die Drähte durch elektrischen Strom und Druck punktuell verschmolzen. Für den Einsatz im feuchten Erdreich sind die Gitter in der Regel feuerverzinkt oder aus rostfreiem Edelstahl gefertigt.

Im Vergleich zu lose verdrilltem Sechseckgeflecht (Hasendraht) bietet die Punktverschweißung einen wichtigen mechanischen Vorteil: Wenn ein einzelner Draht durchtrennt wird oder korrodiert, löst sich nicht das gesamte Geflecht auf. Zudem lassen sich die Maschen durch grabende Tiere nicht aufweiten. Handelsübliche Rollenware für den Gartenbau wird meist mit einer Standard-Bahnbreite von einem Meter und feinen quadratischen Öffnungen wie 6,3 x 6,3 Millimetern oder 12 x 12 Millimetern angeboten.

Einsatz am Hochbeet

Im Bereich für Wühlmaus-, Katzen- und Schneckenschutz ist das punktverschweißte Gitter der Standard für den Unterbodenschutz. Es wird beim Aufbau direkt unter dem Grundrahmen ausgelegt, damit Erdwühlmäuse nicht von unten in die nährstoffreiche Erde vordringen können. Welche Drahtstärke, Legierung und Maschenweite für diesen Zweck am besten zusammenpassen, lesen Sie im Ratgeber zum Wühlmausgitter aus Edelstahl, verzinktem Draht oder Kunststoff. Darüber hinaus nutzen Gärtner das steife Gitter für feste Rahmenabdeckungen auf dem Beet, um Saatbeete vor scharrenden Tieren zu sichern.

Quellen

  1. Drahtgitter punktgeschweißt 25 m Rolle, Siepmann GmbH, abgerufen am

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